Morgens, halb zehn irgendwo im Stadtpark in Hamburg. Elf knackige Jungs fanden sich zusammen, um an einem Fotoshooting für die neue Kampagne der Fußballabteilung des schwul-/lesbischen Sportvereins Startschuss teilzunehmen. Das Wetter war dieses mal gut, die Sonne ließ sich sehen und das war schon viel wert. Ein erster Termin musste leider abgesagt werden, da das Wetter da partout nicht mitspielen wollte.
Nun war es also soweit. Carsten Stock, Abteilungsleiter der Fußballer bei Startschuss dazu: »Wir waren glücklich, dass wir nach langer Suche eine Location gefunden hatten, die zum einen zentral lag, zum anderen aber auch etwas abgeschirmt war, um unbeobachtet die Aufnahmen zu machen.«
Schon im Vorfeld musste Carsten seinen ganzen Charme spielen lassen und allerlei Überredungskünste aufbieten, damit er die Models für dieses Fotoshooting der besonderen Art in ausreichender Anzahl gewinnen konnte.
Nach einer kurzen Stellprobe war dann erst einmal Visagist Leonard Engel an der Reihe. Schließlich soll man(n) ja auch gut aussehen, wenn man sich nackt macht. Womit wir dann wieder bei dem Thema »unbeobachtet« wären. Wenn da plötzlich 11 nackte Männer im Startpark stehen, will man ja schon sicher vor ungebetenen Besuchern sein. Das war hier allerdings gegeben, so dass sich die Jungs recht locker geben konnten.
Und dann wurde es ernst, die Sonne wurde ausgenutzt und so hieß es dann: Hosen runter. Ehe man sich versah liefen elf knackige und nackte Jungs über den Platz, um sich in Pose zu stellen. Da wurde hier noch einmal ein wenig die eine oder andere Stellung korrigiert, denn am Ende sollte man zwar vieles sehen, aber eben nicht alles.
Fotograf Stefan Schmidt begann mit den ersten Fotos, und ehe man sich versah, war dann auch schon alles wieder vorbei. Carsten meint dazu mit einem Augenzwinkern: »Im Grunde war das Shooting viel zu schnell durch. Wer macht nicht gerne mit netten, sexy Models solche Aufnahmen?«
Wie bei allen Fotoaufnahmen war am Ende natürlich die Spannung, was bei den Fotos herausgekommen ist. Die meisten der Teilnehmer haben nach den Aufnahmen bereits einen ersten Blick ins Display der Kamera geworfen und waren begeistert.
Carsten: »Das Shooting hat wirklich Spaß gemacht – gerade auch weil es eben nicht alltäglich war. Man soll sich eben einfach nicht so ernst nehmen.«
Das Motiv wird nun für die neue Kampagne für die Fußballer bei Startschuss genutzt werden. Zum CSD in Hamburg wird man da sicher auf die Postkarten mit diesem sexy Motiv stoßen. Und vorher werden sie sicher auch schon bei den Gay Games in Köln für Aufregung sorgen. (id)